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Gartengestaltung in Artà

Artà liegt im Nordosten, am Rand des Naturparks de Llevant, und ist eine der wenigen Ecken Mallorcas, in denen die Landschaft noch deutlich mehr Platz einnimmt als die Bebauung. Das prägt jeden Garten, der hier entsteht — und es sollte ihn prägen.

Mediterraner Garten auf Mallorca mit blühenden Ziergräsern, Wacholder und Kies statt Rasen

Der Garten hört nicht am Zaun auf

Rundherum stehen Zwergpalme, Mastixstrauch, Steineiche, Rosmarin und Zistrose. Ein Garten, der davor eine fremde Bepflanzung setzt, wirkt hier aufgesetzt wie kaum irgendwo sonst.

Wir arbeiten deshalb in Artà besonders eng an dem, was ohnehin wächst: dieselben Arten, aber in Gruppen gesetzt, mit Wegen, Sitzplätzen und ein paar bewusst gesetzten Ausnahmen, an denen der Garten sichtbar Garten wird. Der Effekt ist ein Grundstück, das aussieht, als habe man ihm nur zugehört.

Wind

Der Nordosten bekommt die Tramuntana ungebremst ab. Wind trocknet Pflanzen schneller aus als jede Bewässerung nachliefert, und junge Bäume, die nicht richtig verankert sind, stehen nach zwei Wintern schief.

Das löst man mit Windschutz, der nicht wie Windschutz aussieht: eine Gruppe Mastixsträucher an der richtigen Stelle, eine niedrige Trockenmauer, die Sitzplätze in den Windschatten des Hauses statt in die freie Fläche.

Trockenmauer aus Naturstein mit Terrasse und Natursteinweg in einem Garten auf Mallorca

Wasser

Die Bedarfseinheit Artà stand im Sommer 2026 auf Voralarm — eine Stufe unter dem Südosten, aber weit von Normalität entfernt. Und der Boden ist steinig und flachgründig; was nicht gehalten wird, ist weg.

Wir bauen den Boden an den Pflanzstellen auf, decken mit Mandelschalen ab und dosieren über Tropfbewässerung pro Pflanze. Mehr dazu unter Wasser im Garten und trockenheitsverträglicher Garten.

Die Pflanzenliste, die hierher gehört

Wir arbeiten in Artà überwiegend mit dem, was im Naturpark nebenan ohnehin steht: Chamaerops humilis, die einzige heimische Palme Europas, dazu Pistacia lentiscus, Olea europaea var. sylvestris, Juniperus, Rosmarinus, Cistus und Gräser.

Der Unterschied zwischen dieser Bepflanzung und der Macchia hinter dem Zaun ist nicht die Artenliste, sondern die Anordnung: größere Gruppen, klare Kanten dort, wo man geht, und ein paar bewusste Ausnahmen — eine Zypresse, eine Gruppe blühender Gräser — an denen der Garten sichtbar Garten wird.

Boden, der kaum vorhanden ist

Der Nordosten ist steinig und flachgründig. Vielerorts steht der Fels dicht unter der Oberfläche, und was an Erde da ist, wird bei Starkregen den Hang hinuntergespült.

Wir bauen deshalb an jeder Pflanzstelle Boden auf, statt großflächig aufzuschütten, und halten das Gelände mit niedrigen Trockenmauern und flachen Terrassen. Das ist mehr Arbeit im ersten Jahr und der Grund dafür, dass die Bepflanzung im dritten steht.

Nähe zum Wald

Viele Grundstücke grenzen an Macchia oder Kiefernwald. Nach den Bränden der letzten Jahre ist es schlicht vernünftig, rund um das Haus einen Bereich zu halten, in dem sich kein trockenes Material sammelt — kein aufgeschütteter Rindenmulch, kein Reisig, keine dicht an die Fassade gerückten Sträucher. Gestalterisch lässt sich das lösen, ohne dass der Garten kahl wirkt.

Was wir übernehmen

Entwurf mit Pflanzplan, Geländelösung und Windschutz, Trockenmauern und Wege aus Naturstein, Bewässerung, Bepflanzung und Ausführung durch das eigene Team — sowie die Überarbeitung bestehender Gärten.

Wo wir arbeiten

Artà, Colònia de Sant Pere, Canyamel, Capdepera und die Fincas dazwischen.

Sprechen wir über Ihr Grundstück

Wir sehen uns Boden, Wind und Umgebung an und sagen Ihnen, was dort wächst. J&P Design, Landschaftsarchitekten auf Mallorca seit 2008.

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